Sternrußtau – Dunkle Flecken auf Rosenblättern

Der Sternrußtau wird nicht zu Unrecht auch Schwarzfleckenkrankheit genannt. Diese von einem Pilz verursachte Krankheit zeigt sich anfangs als noch kleine, schwarz-braune, runde Fleckchen, am  Rand strahlenförmig, die nach und nach immer größer werden, bis das Blatt vergilbt und schließlich abfällt.

Ab April wird der Rosenliebhaber mit Argusaugen über seine Lieblinge wachen, ist Sternrußtau doch eine der häufigsten Rosenkrankheiten. Der verursachende Pilz überwintert auf abgefallenen Blättern und infiziert von dort aus im Frühjahr die Rosen. Nasskaltes Wetter tut das seinige dazu.

Wird jetzt nichts unternommen, kann es passieren, dass die Rose bereits im Sommer ohne Blätter dasteht. Ohne Blätter kann jedoch keine Assimilation stattfinden, die Pflanze wird dadurch extrem geschwächt und wird kaum mit ihren ansonsten so schönen Blüten erfreuen können.

Achten Sie am besten bereits beim Kauf auf Sorten, die gegenüber Sternrußtau wenig anfällig oder sogar resistent sind. Sorgen Sie durch Auslichten und regelmäßges Scheiden für eine luftige Umgebung. Durch Regen und Gießen verursachte Feuchtigkeit kann so schneller abtrocknen.

Entfernen Sie im Herbst alle abgefallenen Blätter, auch befallene Triebe. Erkrankt die Pflanze erneut, entfernen Sie im Sommer ebenso alle befallenen Blätter. Achtung – nicht auf den Kompost, sondern in die Restmülltonne geben.

Gönnen Sie ihren Rosen eine stärkende Dusche mit Schachtelhalmbrühe oder Brennnesseljauche, aber achten Sie beim Gießen darauf, nicht die Blätter zu benetzen.

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